Hitze dämpft Besucherinteresse - Artikel OZ

Drittes Wohngebietsfest in der Straße der Befreiung hat dennoch für viel Spiel, Spaß und Unterhaltung gesorgt,

Während sich die Besucher und die Süderholzer Blaskapelle ein schattiges Plätzchen suchten, hatten die Frauen und Männer des Süderholzer Tanzkreises trotz der Hitze Spaß bei ihren Darbietungen. Foto: Anja Krüger

Grimmen - "Die Hitze hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht", sagt Inge Krohn, Leiterin der Begegnungsstätte "Gemeinsam statt einsam", als erstes Fazit. Dennoch sei sie zufrieden mit dem Ablauf des Wohngebietsfestes, das am Sonnabend zum dritten Mal in der Grimmener Straße der Befreiung stattfand.

"Es waren zwar bei weitem nicht so viele Besucher da, wie im vergangenen Jahr, aber wir haben das bewirkt, was wir wollten. Die Menschen hatten einen schönen gemeinsamen Tag mit Unterhaltung sowie Spiel und Spaß für die Kinder", sagte sie erfreut. So reihten sich die kulturellen Darbietungen ab den frühen Mittagsstunden aneinander. Während sich die Mitglieder der Kandeliner Feuerwehrblaskapelle und natürlich auch die Besucher des Festes ein schattiges Plätzchen eroberten, präsentierten die Frauen und Männer des Süderholzer Tanzkreises in sengender Hitze ihr Repertoire an altdeutschen Tänzen. Zum Schunkeln und Mittanzen war es den Besuchern zwar zu warm, aber der danksagende Beifall war den Darbietenden gewiss. Mit Clown Maxxx hatten auch die jungen Besucher ihren Spaß.

"Ich denke, wir konnten wieder jedem etwas bieten", sagt Inge Krohn. "In diesem Wohngebiet war nie etwas los", erzählt sie. Deshalb hätten die Organisatoren, zu denen neben den Mitarbeitern der Begegnungsstätte auch der Seniorenbeirat der Stadt gehört, vor drei Jahren erstmals dieses Fest organisiert. Mit großem Erfolg. "Die Resonanz war toll und bestärkte uns, weiterzumachen."

Immer hätten sie auf die Unterstützung von Firmen, Institutionen und Vereinen zählen können. So präsentierten sich diesmal unter anderem der Kegelverein und der Polizeischützenverein der Stadt. "Das ist doch ein Zeichen, dass die Grimmener zusammenhalten", sagte Inge Krohn, die auch den Frauen und Männern der Begegnungsstätte, des Seniorenbeirates sowie dem Gartenverein "Am Wasserwerk", sowie dem Stremlower Regionalbüro um Andreas Zander überaus dankbar war für die Hilfe. "Es geht immer alles Hand in Hand, das ist wirklich sehr schön", sagte sie dankbar. Dankbar, dass jemand so etwas Tolles für die Bewohner der Tribseeser Vorstadt organisiert, war besonders eine. Verena Lembke, eine blinde junge Frau, überreichte Inge Krohn drei Rosen, die die 70-Jährige gerührt entgegennahm.

Ostsee-Zeitung - akr

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